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Kia stellte auf der Seoul Motor Show die Fließheck-Studie Novo vor.

Das Konzeptfahrzeug soll einen Ausblick auf die nächste Kompaktwagen-Generation bieten. Mit dem hierzulande verkauften Kia cee’d hat dies aber wenig gemein, denn der Novo basiert auf der Plattform des hier nicht angebotenen Cerato, der in anderen Ländern als Forte oder K3 auf dem Markt ist. Entworfen wurde der Novo vom De­sign­zentrum im koreanischen Nam­-yang. Das Design wurde laut Kia von Coupés inspiriert. Vorne gibt es eine neue Interpretation der markentypischen Grills, der hier breiter gestaltet und tiefer eingelassen ist und von schmalen Scheinwerfern flankiert wird. Diese basieren auf Lasertechnik, genau wie das Tagfahrlicht und die Rückleuchten.

Das Tagfahrlicht befindet sich in den großen unteren Lufteinlässen, die somit die Breite der Studie betonen. Eine Sicke zieht sich von den Scheinwerfern über die vorderen Radhäuser bis zu den hinteren Seitentüren. Die Türen öffnen sich gegenläufig, die Griffe sind bündig eingelassen. Das Heck überrascht durch eine große senkrechte Fläche, in die zwei dreieckige Auspuffrohre integriert sind. Charakteristisch sind auch die diamantgeschliffenen Alufelgen mit Speichen abwechselnd in Silber und Carbon. Das Dach inklusive der A-Säulen ist silber lackiert, hinten wird es von einem Alubügel gegen die Heckscheibe abgeschlossen.

Während beim Außendesign die Sportlichkeit betont wird, ist der Innenraum vor allem zur Entspannung gedacht. Laut Kia zielt der Novo auf gestresste Städter – und die brauchen als Ausgleich ein beruhigendes, aufgeräumtes Interieur. Fahrer und Beifahrer werden von einer breiten Mittelkonsole getrennt. Sie nehmen auf lederbespannten Sportsitzen Platz, in die die Sicherheitsgurte integriert sind. Das Armaturenbrett ist im linken Bereich zur Fahrerseite hin ausgerichtet, die Instrumente sind als dreidimensionale Hologramm-Displays ausgeführt. Statt des üblichen großen Touch­-screens in der Mittelkonsole gibt es hier nur ein kleines Touchpad, direkt neben dem Lenkrad, das sich ohne Ablenkung des Fahrers „blind“ bedienen lassen soll. Ein integrierter Fingerabdruck-Scanner sorgt dafür, dass der Fahrer erkannt wird und seine Einstellungen abgerufen werden.

Für den Antrieb soll der 1,6-Liter-Turbo­benziner mit Direkteinspritzung- der hierzulande aus dem 204 PS starken Kia cee’d GT bekannt ist – sorgen. Über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe werden die Vorderräder angetrieben. Die 20-Zoll-Reifen haben ein besonderes Profil: In der Mitte der Lauffläche – zwischen den beiden Kontaktzonen – befindet sich eine Vertiefung, die zur Kühlung und zur Ableitung des Wassers dient. Darüber hinaus reduziert die Rille den Rollwiderstand, sowie die Straßengeräusche und trägt zu einer höheren Kurvenstabilität bei. Keine Frage, die Zukunft hat für Kia längst begonnen – es wartet eine spannende Zeit auf Kia-Fahrer.

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