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Es ist soweit: Österreichs junge Tennis-Hoffnung Dominic Thiem ist in den Top Ten der ATP Weltrangliste angelangt. Während sein Coach Günter Bresnik sich noch vor wenigen Wochen damit zufrieden gegeben hätte, wenn Dominic dieses Ziel bis Jahresende erreichen würde, hat der Youngster in der Sandplatzsaison gehörig Gas gegeben und rangiert nun auf Rang 7 – zweitbestes Ranking eines Österreichers im der Geschichte! Nur noch Thomas Muster liegt mit einigen Wochen als Nummer 1 vor Dominic.

Ausschlaggebend für den großen Satz von Platz 15 auf Platz 7 war Dominics enorm gutes Abschneiden in Roland Garros: Erst im Halbfinale war gegen Branchenprimus Novak Djokovic Endstation. Allerdings war das [ergebnis] deutlicher als der Spielverlauf: Dominic wusste wie so oft durch wundervolle Schläge das Publikum auf seine Seite zu bringen. Für die Ausnahmestellung Djokovics sprach auch der Verlauf des Finales gegen die Nummer 2 der Welt Andy Murray: mit Ausnahme von Satz 1, als der Djoker seltsam gehemmt wirkte, dominierte der Serbe nach Belieben, fast noch mehr als gegen Thiem. Für den Niederösterreicher war das mit Abstand beste Ergebnis bei einem Grand Slam auch dadurch möglich, dass in seinem Viertel der Auslosung mit Sandplatzkönig und Kia Markenbotschafter Rafael Nadal sowie Jo-Wilfred Tsonga gleich zwei Top Ten Spieler auf Grund von Verletzungen das Turnier beenden mussten. Nach Dominics sehr unglücklichen Auslosungen bei den bisherigen großen Turnieren des Jahres, vor allem in Miami und Indian Wells, war das Losglück bei den French Open einfach nur ausgleichende Gerechtigkeit.

Auch vor den French Open konnte Dominic bereits zeigen, dass Sand sein Lieblingsbelag ist:

In München konnte er das Finale erreichen, das er denkbar knapp gegen Philipp Kohlschreiber verlor. Nachdem Dominic in Madrid mit Rückkehrer Juan-Martin del Potro die denkbar schwierigste Aufgabe in Runde 1 gezogen hatte und glatt verlor, war auch in Rom nicht sehr viel zu holen – das machte Dominic aber in Nizza wett, wo er seinen ersten ATP Triumph vom letzten Jahr verteidigen konnte. Im Finale besiegte er die deutsche Zukunftshoffnung Alexander Zverev, den Dominic gerne noch öfters in einem Finale treffen würde.

 
Ganz aktuell hat Dominic eine weitere Sensation geschafft:

Als erstem Österreicher gelang ihm ein Sieg bei einem Rasenturnier! Beim Mercedes Cup in Stuttgart revanchierte sich Dominic für seine Final-Niederlage in München und besiegte den Deutschen Philipp Kohlschreiber in drei spannenden Sätzen. Damit holte er auch seinen 45. Sieg in der heurigen Saison und kann damit sogar einen Sieg mehr aufweisen als Novak Djokovic. Besonders beeindruckend kommt dieser Erfolg, da Dominic vor diesem Turnier auf Rasen nur zwei von acht (!) Spielen gewinnen konnte – also schwerlich auf seinem Lieblingsbelag unterwegs war. Umso überraschender diese überzeugenden Auftritte des Niederösterreichers: Mit Aufschlagmonster Sam Groth und Mikhail Youzhny hatte er sicherlich keinen leichten Weg in ein Rasen-Halbfinale. In diesem konnte er sensationell den Maestro, Roger Federer, bezwingen. Wie so oft bewies Dominic eine enorme Nervenstärke bei der Abwehr zweier Matchbälle, das eine Mail mit einem krachenden Rückhand-Return.

Nun steht mit Halle ein ATP 500 Turnier an und Dominic scheint bereits in prächtiger Form in seiner Vorbereitung auf den Rasen-Höhepunkt: Wimbledon 2016.

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