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Der neue Kia Sportage musste das bisher härteste Testprogramm absolvieren. Dazu gehört der umfangreiche Hitze-Test im Death Valley – einem der heißesten Orte der Erde.

Die Entwickler verlangten dem neuen Kia Sportage schon beim gnadenlosen Testprogramm vor dem Serienstart deutlich mehr ab als seinen drei Vorgänger-Generationen. Der neue SUV muss sich unter härtesten Bedingungen bewähren, bevor er im ersten Quartal 2016 auf die Straße darf. Wie sich der Kia Sportage bei extremer Hitze schlägt, prüfen die Ingenieure im amerikanischen Death Valley. Höllenheiße 56 Grad Celsius zeigt dort das Thermometer.

Drei wirklich heiße Tests

 

Heizung, Lüftung und Klimaanlage des SUV sollen sich an die Spitze ihrer Klasse setzen. Den Beweis dafür muss der Kia Sportage in drei zermürbenden Prüfungen antreten.

Im Bergsteiger-Test steht das Fahrzeug zunächst eine Stunde in der prallen Mittagshitze. Die Innentemperatur steigt dabei auf über 50 Grad. Von Meeresspiegelhöhe geht es dann mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h auf einer Strecke von 27 Kilometern nur bergauf bis auf 1.524 Meter Höhe. Bei dieser Aufgabe kann der Kia Sportage beweisen, dass er trotz der zusätzlichen Belastung für den Motor „cool“ oben ankommt und auch bei extremen Bedingungen nur minimal Kühlleistung einbüßt.

Nach dem Bergtest wartet die Hitze der Stadt
Nach der Bewährungsprobe am Berg erwartet den Kia Sportage die Hitze der Stadt mit „Stop- and-go“. Erst zwei Minuten mit 40 km/h fahren, dann zwei Minuten im Leerlauf stehen bleiben, dann wieder zwei Minuten mit Tempo 40, dann erneut zwei Minuten stehen. Und das unaufhörlich Runde um Runde. Dieser Test simuliert den Verkehr in einer Metropole – mit der Besonderheit, dass es in kaum einer Großstadt Tag für Tag so glühend heiß sein dürfte wie im Death Valley.

Am Tiefpunkt: langsam fahren und schnell kühlen
Für den dritten und finalen Test geht Kia ganz nach unten: Ort des Geschehens ist das Badwater Basin – mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt Nordamerikas und gleichzeitig einer der heißesten. Auch hier wird das Auto zuerst eine Stunde im prallen Sonnenschein aufgeheizt, bevor es losgeht. Schleichfahrt mit gleichmäßig 40 km/h ist angesagt. Eine halbe Stunde rollt der Kia Sportage und muss den Innenraum optimal kühlen, obwohl wegen der geringen Geschwindigkeit nur wenig Luft zum Kondensator der Klimaanlageneinheit gelangt.

Eigenes Testgelände für Kia
Mit den drei Tests im Tal des Todes gibt sich Kia noch nicht zufrieden. Der Hersteller hat 2004 in der Mojave-Wüste ein Testgelände eingerichtet, auf dem weitere Hitzetests gefahren werden. Auf 120 Kilometern Straße mit unterschiedlichen Belägen sowie auf einer Offroad-Strecke mit zehn Kilometern Länge wird ausführlich die Hitzebeständigkeit geprüft. Zusätzlich zu den Fahrtests werden viele Bauteile ein Jahr lang der intensiven Sonne Kaliforniens ausgesetzt, um sicherzustellen, dass die Bauteile auch dann intakt bleiben, wenn sie extrem lang hohen Temperaturen ausgesetzt sind.

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