Navigation Content
car mail home kia insider

Der Kia Sportage hat in den vergangenen Jahren unser nachhaltiges Wachstum und unseren Erfolg in Europa entscheidend mit vorangetrieben. Er ist ein extrem wichtiges Modell für uns, vor allem, weil sich immer mehr Käufer für einen SUV entscheiden und der Wettbewerb in der stark wachsenden Kompaktklasse härter ist als je zuvor“, sagte Michael Cole, Chief Operating Officer (COO) von Kia Motors Europe anlässlich der IAA in Frankfurt.

Wie wahr – ein Viertel des Absatzes in Europa machte Kia im letzten Jahr mit dem Sportage. 97.000 Exemplare verkaufte man europaweit. Nun soll die nächste Generation des Sportage im umkämpften Kompakt-SUV-Segment an den Erfolg des Vormodells anknüpfen.  Die Rezepte dafür? Großzügigeres Platzangebot, gesteigerte Qualität, agileres Handling, trotzdem mehr Komfort…

Aber mal langsam. Der neue Sportage, der seine Scheinwerfer nun ein ganzes Stück höher trägt, legte zwar in Höhe und Breite, die nach wie vor bei 1.635 und 1.855 Millimeter liegen, nicht zu, jedoch im Radstand, der um 30 Millimeter auf 2.670 Millimeter gewachsen ist, und in der Länge ebenso, die das alte Modell mit jetzt 4.480 Millimeter um 40 Millimeter überragt. Das schafft mehr Raum für Mensch und Gepäck. Die Beinfreiheit hinten legt um sieben Millimeter zu, der Kofferraum, in dem der doppelte Gepäckraumboden erstmals installiert ist, wächst im Volumen von 465 auf 503 Liter und in der Breite um 35 Millimeter.

Der längere Überhang vorn (plus 20 mm) und der kürzere hinten (minus 10 mm) tragen zur sportlicheren Silhouette bei. Der neue Kia Sportage ist mit Leichtmetallfelgen in 16, 17 oder 19 Zoll erhältlich, wobei die Ausführung GT Line standardmäßig über 19-Zoll-Felgen mit exklusivem Design verfügt. Die tiefere Basis der schmaler geratenen A-Säulen und die weiter unten platzierten Rückspiegel, verbessern die Übersicht nach vorne und zur Seite. Hinten sieht man mehr, weil die C-Säulen mit 62 Millimeter deutlich schmaler und die Rückscheibe mit 30 Millimeter höher ausfallen.

Hohes Sicherheitsupdates

Stabile Karosserie, besserer Fußgängerschutz, neueste Assistenzsysteme, Kia ist bekannt für das hohe Sicherheitsniveau seiner Fahrzeuge, das auch der bisherige Kia Sportage eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat: Bei seiner Einführung 2010 absolvierte er den europäischen Sicherheitstest Euro NCAP mit der Bestnote „5 Sterne“ und wurde darüber hinaus als sicherster Kompakt-SUV des gesamten Testjahrgangs ausgezeichnet. Auch das Sicherheitskonzept der vierten Modellgeneration ist darauf ausgelegt, die höchsten Anforderungen internationaler Sicherheitstests zu erfüllen – durch die noch stabilere Karosserie, eine umfassende passive Sicherheitsausstattung, sowie modernste aktive und autonome Systeme zur Unfallverhütung.

Vor dem Fahrer, der auf einem neuen, 2,5 Kilogramm leichter gemachten Sessel Platz nimmt, tut sich ein neues Armaturenbrett, in dessen Zentrum der 7 oder 8 Zoll große Touchscreen des moderneren Navigationssystems sitzt, auf. An der Rückbank, die sich im Rückenteil in der Neigung zwischen 23 und 37 Grad verstellen lässt, wurde der Hüftpunkt um 30 Millimeter erhöht. Deshalb sitzt man auch hier dank besserer Oberschenkelauflage bequemer. Und wärmer, wenn die zweistufige Sitzheizung hinzubestellt wurde. Der Geräuschkomfort gewinnt ebenso, da sich das Fahrgeräusch im neuen Sportage in der Fahrgastzelle um drei auf 63 Dezibel reduziert, was auch den überarbeiteten Motoren zuzuschreiben ist.

Das Leerlaufgeräusch wurde bei den Benzin- und Dieselmotoren durch zusätzliche Dämmmaßnahmen um jeweils zwei Dezibel auf 36 und 44 Dezibel gesenkt. Neu im Kia Sportage, der 115 bis 185 PS an die Vorderräder oder alle Vier schickt und mit neu aufgelegter Servolenkung und neu abgestimmtem Fahrwerk mehr Fahrspaß bereiten soll, ist der 1,6-Liter-Turbobenziner, der wie das 7-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) ausschließlich im neuen Sportage GT zum Einsatz kommt. Das Aggregat leistet 177 PS und mobilisiert sein maximales Drehmoment von 265 Newtonmetern früh und breitbandig zwischen 1.500 und 4.500 U/min. Erstmals Platz nehmen durfte man im neuen Kia Sportage, der auch mit trendigen Ausstattungsfeatures wie der induktiven Ladestation fürs Smart­phone, elektrischer Heckklappe oder Verkehrsinfos in Echtzeit aufwartet, schon auf der IAA in Frankfurt.

Marktstart in Österreich Der neue Kia Sportage wird auf der Vienna Autoshow im Jänner 2016 Publikumspremiere feiern. Anfang Februar werden die ersten Fahrzeuge bei den Kia Partnern zur Verfügung stehen. Endgültige Informationen über Line up, Preise und Verbrauch werden gegen Ende des Jahres bekannt gegeben.

Mehr Artikel zu den Modellen

Mehr Artikel zu den Themen