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Die Sonne scheint, es ist warm und Man(n) hat nichts zu tun? Dem kann Abhilfe geschaffen werden: Einfach rein in den Sportage und ab an den Neusiedler See! Da der Neusiedler See allein schon auf der österreichischen Seite von zwei Weinbaugebieten (Neusiedler See und Neusiedlersee-Hügelland) umgeben ist, bietet es sich selbstverständlich an, bei einem Ausflug auch ein oder zwei Weingüter zu besuchen.
Verkostung im Weingut Werner Achs

Unser erstes Ziel befindet sich in Gols, zusammen mit Deutschkreutz, Gamlitz und Langenlois sicher einer der bekanntesten Weinorte Österreichs. Im Gegensatz zu vielen, auch in der Boulevard-Presse bekannten Winzern ist das Weingut Werner Achs nicht schon von weitem zu erkennen. Das schöne, aber unauffällige Gebäude erinnert eher an ein Privathaus als an ein Weingut. Was sich darunter verbirgt, ist von außen nicht zu erkennen – ganz im Sinne des Winzers, der von medialer Dauerpräsenz wenig hält. Sein Namensvetter Paul Achs dürfte noch wesentlich mehr vinophilen Österreichern ein Begriff sein, Werners Ruf dagegen beschränkt sich auf Fachkreise. Diese „Fachkreise“ sind in Österreich freilich so groß, dass die Weine von Werner Achs nur sehr schwer zu bekommen sind, jedenfalls im ab-Hof-Verkauf. Kein Wunder, schließlich liegen auch die Preise auf einem sehr vernünftigen Niveau – fast ein Wunder, angesichts der enormen Nachfrage.

Tatsächlich werden hier im Durchschnittsjahr auch nur zwei verschiedene Weine produziert: Der Zweigelt „Goldberg“ sowie die Cuvée „XUR“, in der ausschließlich die autochthonen Rebsorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent verarbeitet werden. In Topjahren kommt auch eine Reserve auf den Markt. Der interessierte Weinliebhaber muss sich beeilen, um „Goldberg“ nach dem Erscheinen zu bekommen – er ist immer frühzeitig ausverkauft. Bei „XUR“ sieht es noch wesentlich ärger aus: Dieser Wein ist bis 2019 (!) ausreserviert. Eine Möglichkeit gibt es aber, „XUR“ zu genießen: Restaurants mit gutsortierten Weinkarten haben sich selbstverständlich rechtzeitig um ein Kontingent gekümmert… doch dazu später mehr. Nach einer hochinteressanten Besichtigung des uralten Kellers im Weingut inklusive Verkostung der beiden Weine zieht es uns zur nächsten Destination. Auch Werner Achs hat es eilig, denn er muss noch am selben Tag nach New York zu einem Meeting mit Jamie Oliver, der ihn auch in wenigen Wochen in Gols besuchen wird.

Salzl Seewinkelhof

Nun geht es nach Illmitz, der Hauptstadt der Süßweine. Allerdings fahren wir nicht zu einem der weltbekannten Süßweinwinzer wie Gerhard Kracher. Unser nächstes Ziel ist ein Weingut anderer Art: Der Salzl Seewinkelhof. Die Philosophie dieses Weinguts unterscheidet sich auch stark von jener von Werner Achs. Eines freilich verbindet die beiden Winzer: Auch im Salzl Seewinkelhof wird ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten. Die Palette ist breiter und so verkosten wir uns vergnüglich durch das Sortiment – wobei der Fahrer selbstverständlich eifrig den sog. Spucknapf benutzt, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.

Sehr interessant sind zum Beispiel die Salzl-Weine im mittleren Preissegment. So besticht der Chardonnay „New Style“ mit seiner großen Wucht und sehr guten Lagerfähigkeit – für unter zehn Euro ein wahres Schnäppchen. Ähnlich verhält es sich beim nur minimal teureren „Grand Cuvée“, einer Cuvée aus Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Eine Klasse darüber ist sicherlich der Pannoterra, eine Cuvée aus den selben Sorten, aber mit mehr Kraft. Noch einmal hochwertiger geben sich die drei Premium-Rotweine im Hause Salzl. Der Cabernet Franc ist aktuell leider ausgetrunken, aber sowohl „Sacris“ (ein reinsortiger Zweigelt), als auch „3-5-8“ (Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot) können voll überzeugen.

 

Kiten & Beachvolleyball in Podersdorf

Sobald unser Weinvorrat genügend aufgefrischt ist, gehen wir über zum sportlichen Teil des Tages. Dazu fahren wir nach Podersdorf und begeben uns dort direkt zu kiteriders, einer Kiteschule. Wer selbst nicht über die nötige Ausrüstung verfügt, kann sich hier alles Nötige ausleihen. Außerdem werden auch Kurse von kompetenten Lehrern angeboten – unter ihnen, auf Aushilfsbasis, übrigens auch Werner Achs.

Beim Kiten ist der Sportler naturgemäß auf den Wind angewiesen. Es gilt daher, diesen schon vor dem Ausflug im Auge zu behalten. Windgeschwindigkeiten von 5 Knoten oder weniger lassen nicht viel zu. Es sollten zumindest über 10 Knoten erreicht werden, idealerweise natürlich deutlich mehr.

 

Nach dem Kiten und einer Entspannungspause am und im See spielen wir noch eine Runde Beachvolleyball – mehrere Plätze liegen direkt auf der Anlage. Wir treffen noch zwei Freunde und legen gleich los – klassisch zwei gegen zwei, wie beim alljährlichen Highlight der Saison, dem Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt. Leider fällt uns das Schmettern ungleich schwerer als den Profis. Es verwundert uns auch wenig, dass zumeist einer der beiden Spieler ungleich größer ist als der andere. Eine Körpergröße von über 2 Meter erleichtert das Schmettern und Blocken ungemein.

 

Ausklang des Abends: Mole West

Nach dem bisherigen Programm haben wir uns eine Stärkung verdient, finden wir. Was liegt näher, als den Abend an der Mole West in Neusiedl ausklingen zu lassen? Von dort den Sonnenuntergang zu genießen ist einfach traumhaft!

Dazu passt das sehr gute Essen und die Top-Weinkarte. Auf Letzterer finden wir zu unserer besonderen Freude „XUR“ von Werner Achs – welcher optimal mit dem Rinderfilet und dem Wildrücken harmoniert. Auch sonst sind in der Mole West gerade die heimischen Weine aus dem Burgenland sehr fair kalkuliert.

Dann geht es auch schon wieder nach Hause. Wir haben den Nachmittag und Abend sehr genossen und können gut nachvollziehen, warum der Sportage einer der erfolgreichsten SUVs ist: Er hat sich wirklich als idealer Begleiter für den entspannten Ausflug an den Neusiedler See erwiesen.

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