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Mit dem Rio als auch dem Picanto richtet Kia sein Portfolio weiter auf. In der ersten Jahreshälfte erobern beide Modelle den österreichischen Markt, damit halten auch neue Technologien und Motoren in die jeweilige Modellreihe Einzug.

Der Kia Rio

Die vierte Generation des Kia Rio, das erfolgreichste Kia-Modell im B-Segment, steht für den Verkauf in Österreich bereits seit 1. Februar 2017 in den Startlöchern. Das Design des neuen Rio wurde in fast allen wesentlichen Bereichen modernisiert und lässt den Kia-Kleinen in einem völlig neuen Blickwinkel dastehen.

Ein prägendes Element der Frontansicht ist der Kühlergrill, in der Kia-typischen Tigernasen-Form mit einer Abdeckung in Hochglanzschwarz. Flankiert wird er von markanten neuen Scheinwerfern, die mit dem Grill eine optische Einheit bilden. Sie beinhalten das LED-Tagfahrlicht, das die bi-funktionalen Scheinwerfer U-förmig einfasst und dem Kia Rio eine charakteristische Lichtsignatur gibt. Insgesamt wirkt die Frontoptik kraftvoller und selbstbewusster als beim Vorgänger. Auch im Profil wird der neue Charakter des Kia Rio besonders deutlich. Zum einen ist er etwas länger, plus 15 mm und flacher minus 5 mm als der Vorgänger, zum anderen führt die Verlängerung von Motorhaube, Frontüberhang und Radstand mit plus 10 mm auch zu ausgewogeneren Proportionen.

Wie das Außendesign wird auch das moderne, ergonomische Innendesign von klar strukturierten Formen dominiert. Besonders auffällig sind die horizontalen Linien, die sich über das gesamte Armaturenbrett ziehen und den Eindruck der Großzügigkeit und Weite des Innenraums unterstreichen. Die neue Zentralkonsole ist deutlich zum Fahrer geneigt. Ein besonders auffälliges Cockpit-Element ist der 7-Zoll-Touchscreen des neuen Infotainment-Systems bei Ausführungen mit Navigationssystem.

Ein wichtiges Designmerkmal der vierten Modellgeneration ist der kürzere Karosserieüberhang hinten. Dennoch ist das Gepäckraumvolumen gegenüber dem Vorgänger um 37 Liter auf 325 Liter bei aufrechter Rücksitzlehne gewachsen.

Fahrer und Beifahrer verfügen in der vierten Modellgeneration über reichlich Beinfreiheit. Gegenüber dem Vorgänger wuchsen die Maße für Beinfreiheit vorne auf 1.070 mm und hinten auf 850 mm. In puncto Schulterfreiheit 1.375 mm vorn, 1.355 mm hinten, wartet der neue Kia Rio ebenso mit guten Werten auf wie bei der Kopffreiheit, die trotz der leicht reduzierten Fahrzeughöhe noch vergrößert werden konnte auf 1.020 mm vorne und 964 mm hinten.

Die Karosserie des neuen Kia Rio besteht zu 51 Prozent aus ultrahochfestem Stahl, beim Vorgängermodell lag dieser Anteil bei 33 Prozent. Damit konnte der Sicherheitsaspekt für die Fahrzeuginsassen deutlich gesteigert werden.

Der neue Rio verfügt über einen autonomen Notbremsassistenten AEB mit Fußgängererkennung. Der Notbremsassistent arbeitet mit einer Kombination von Fernbereichs-Radar und Kamerasystem und kann dadurch andere Fahrzeuge und Fußgänger erkennen und bei Kollisionsgefahr eine Notbremsung auslösen. Zu den Assistenzsystemen gehört darüber hinaus ein Spurhalteassistent LDWS, der den Fahrer warnt, wenn das Fahrzeug unbeabsichtigt seine Fahrspur verlässt. Gegen Ende 2017 kommen dann noch ein Müdigkeitswarner (Driver Attention Warning) und ein Fernlichtassistent hinzu. Standardmäßig verfügt der neue Kia Rio über die Gegenlenkunterstützung VSM, die mit dem Stabilitätsprogramm ESC kombiniert ist. VSM sorgt für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung und erhöht damit die Stabilität beim Bremsen in Kurven.

Die wichtigsten Fahrwerksneuerungen der vierten Modellgeneration sind steifere Federbeine und Querträger vorne, sowie ein höhergesetzter Torsionsstab hinten, so auch Vertikal positionierte Stoßdämpfer hinten und Stoßdämpfer mit vorgespannten Ventilen vorne.

Für die Motorisierung des neuen Rio sind drei Benziner und ein Dieselmotor vorgesehen. Der bereits bekannte 1,25 Liter Multipoint-Einspritzer mit 84 PS erhielt den neuen 1,0 Turbobenziner T-GDi mit 100 oder 120 PS zur Seite gestellt. Dieser Downsizing Motor mit Turboaufladung wurde bereits vor zwei Jahren in den Kia-cee´d-Modellen eingeführt und gilt als sehr erfolgreich. Als Dieselmotor steht der bereits bekannte, aber verbesserte, 1,4 CRDi mit 90 PS zur Wahl.

Die Kraftübertragung an die vorderen Antriebsräder erfolgt über ein manuelles Fünfganggetriebe und bei der Motorisierung 1,0 T-GDi 120 PS, sowie beim Dieselmotor über ein Sechsganggetriebe. Ein Automatikgetriebe ist in Planung und wird voraussichtlich ab 2018 angeboten werden.

Der neue Kia Rio wird in den Ausstattungslinien Neon, Titan, Silber und Gold angeboten. Zusätzlich können zu diesen Linien Ausstattungspakete zur Optimierung mitbestellt werden.

Der Kia Picanto

Der kleine Kia Picanto zählt zu den erfolgreichsten Modellen von Kia und konnte alleine von der 2011 eingeführten zweiten Generation, weltweit mehr als 1,4 Millionen Mal verkauft werden. Auch in Europa zeigt sich der Picanto sehr ansprechend und wird besonders von Singles und von Frauen als Fahrzeug für alle Fahrten bevorzugt und geliebt. Nunmehr stellte Kia die dritte Generation des Erfolgstypen vor und hofft, damit die bisherigen Verkaufszahlen neuerlich toppen zu können.

Das neue Modell wurde von den Kia-Designzentren in Namyang/Korea und Frankfurt kreiert. Sie entwickelten ein innovatives, charakteristisches Design mit kraftvollen Karosserielinien, das den Picanto selbstbewusster auftreten lässt. Die Frontansicht wird geprägt durch einen breiteren Kühlergrill in der für Kia typischen Form der Tigernase. Er bildet nunmehr, anders als beim Vorgängermodell, eine optische Einheit mit den neuen, eckiger gestalteten Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlichtern.

Durch den längeren Radstand, jetzt 2,40 Meter – ergibt ein Plus von 15 mm – und den kürzeren Frontüberhang von nur 675 mm, steht der neue Kia Picanto optisch noch satter auf der Straße. Die Länge des Modells blieb bei 3,59 Metern und dennoch wirkt das Profil deutlich gestreckter. Die charakteristischen Linien an den Seitenschwellern und den Radläufen untermauern auch diesen Eindruck. Das unterhalb der Heckscheibe nun deutlich steiler abfallende Heck lassen den neuen Picanto in der Seitenansicht noch entschlossener auftreten.

Mit der neuen Modellgeneration wird Kia den Picanto erstmals in der Sportausführung GT-Line anbieten. Äußerlich unterscheidet sich diese Ausführung von den anderen Versionen durch Sportstoßfänger, hinten mit Diffusoroptik, einen Doppelrohrauspuff mit verchromten Endrohren, sowie Farbakzenten in Rot, Silber oder Schwarz – je nach Karosseriefarbe – am Kühlergrill, an den seitlichen Lufteinlässen, auf den Seitenschwellern und an der Heckschürze.

Das Innendesign wurde gegenüber dem Vorgängermodell gravierend überarbeitet und strahlt einen modernen Stil aus. Auch das Armaturenbrett wurde völlig neugestaltet und trägt in der Mitte einen Sieben-Zoll-Touchscreen für das Navigationssystem. Die Sitze sind bequem und können mit Stoffbezug oder in Lederoptik geordert werden. Der neue Picanto wird nur mehr als Viertürig mit Heckklappe angeboten und diese öffnet einen gewachsenen Kofferraum von nunmehr 255 Liter mit wechselbarem Doppelboden frei.

Die Sicherheitsausstattung des Picanto umfasst neben dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESC, auch eine Gegenlenkunterstützung VSM, welche gemeinsam mit der elektronischen Servolenkung für eine optimale Abstimmung sorgt. Der optionale Notbremsassisstent AEB und das Reifendruckkontrollsystem unterstützen den Fahrer in allen Fahrsituationen.

Für die Motorisierung des neuen Picanto wurde auf die beiden, bereits bekannten, aber umfassend überarbeiteten Saugbenziner der vorherigen Generation zurückgegriffen. Der 1,0 MPI Dreizylinder mit 67 PS und der 1,2 MPI mit 84 PS sind bestens bewährte Motoren und im Antrieb mit einem manuellen Fünfganggetriebe gekoppelt. Der größere Motor ist auch optional mit einem Automatikgetriebe erhältlich.

Im Fahrverhalten zeigen sich beide Modelle als sehr neutral und lassen sich auch bei zügigerer Fahrweise bes­tens bewegen. Das Fahrwerk zeigt sich in einer sehr gut abgestimmten Form und bewegt sich auch entsprechend. Auffallend sind die sehr geringen Fahrgeräusche im Fahrzeuginneren, was auf eine sehr gute Dämmung schließen lässt.

Der Kia Picanto ist bekannt als von Frauen bevorzugtes Auto für den zumeist urbanen Gebrauch. Die Statistiken zeigen aber auch, dass der A-Segment-Kia darüber hinaus auch grundsätzlich bei der Jugend und Singlepersonen bisher sehr gut angekommen ist.

Der neue Kia Picanto liegt beim Verkaufspreis – je nach Modell und Ausstattungsvariante – zwischen € 9.980,- und € 16.190,- es können alle Modelle ab sofort geordert werden. Im Spätherbst des heurigen Jahres wird noch eine weitere Picanto-Variante folgen 1,0 T-GDI mit 100 PS, wird er der stärkste bisher angebotene Picanto sein.

 

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