Navigation Content
car mail home kia insider

Für das Jahr 2016 stellte Kia mit dem fünftürigen Optima Sportswagon und dem Crossover-Hybrid Niro bereits zwei wichtige Modelle vor, die noch heuer bei den Händlern stehen werden. Zusätzlich ins Portfolio der Koreaner kommt der Optima Plug-In-Hybrid und in die Zukunft geschaut heißt die Vision „DRIVE WISE“, sie befasst sich mit teilautonomem Fahren ab 2020 und vollautonomem Fahren ab 2030.

Jedoch vorher schon – spätestens ab Ende 2017 werden alle Kia-Modelle mit Android Auto™ und Apple CarPlay™ erhältlich sein. Android Auto™ feiert Premiere im Kia Niro (Start: drittes Quartal 2016), Apple CarPlay™ ist ab Ende 2016 verfügbar. Die jüngsten Modelle bieten zudem den Multimediadienst Kia Connected Services, der vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt wird.

 

Doch nun das Heute und Jetzt:

Zum einen gibt der Optima Sportswagon sein Debüt im wettbewerbsstarken Segment der Mittelklasse-Kombis. Außerdem stehen die Europapremieren des Optima Plug-in-Hybrid und des Hybrid-Crossovers Niro vor der Händler-Türe. Die Kombiversion der gerade frisch überarbeiteten Mittelklasse-Limousine Optima bringt zum sportlich-eleganten Design und einem hochwertigen Interieur nun auch ausgeprägt praktische Qualitäten.

Optima Sportswagon

Er unterscheidet sich in den Maßen (Länge 4,86 Meter, Breite 1,86 Meter) nur in der Höhe (+5 mm) von der Limousine (1,47 Meter). Er wird mit drei Motorisierungen (Benziner und Diesel) angeboten – inklusive einer leistungsstarken GT-Version – und verfügt über aktuelle Sicherheits- und Infotainment-Systeme.

Der Sportswagon hat ein Fassungsvermögen von 553 Litern und damit 43 Liter mehr als der Limousinen-Kofferraum. Die Rückbank lässt sich in drei separaten Teilen umklappen (Verhältnis 40:20:40). Sollen zum Beispiel Skier transportiert werden, können nach Umklappen des Mittelteils immer noch vier Personen im Optima Sportswagon reisen.

Zur Serienausstattung gehört zum Beispiel die sensorgesteuerte elektrische Heckklappe. Sie öffnet sich automatisch, sobald der Smart-Key des Fahrers direkt hinter dem Fahrzeug geortet wird. Vor allem, wenn man keine Hand frei hat, ist dieses Hightechsystem besonders hilfreich. Die niedrige Ladekante macht das Beladen des Kia Optima Sportswagon ebenfalls sehr bequem. Und ein Trennsystem, mit dem sich der Gepäckraum auf Basis eines Schienensystems variabel strukturieren lässt, dient dazu, unterschiedlichste Gegenstände verlässlich zu fixieren. Darüber hinaus lässt sich das Gepäckabteil wirkungsvoll vom Passagierbereich separieren: In die Rückseite der Fondsitzlehnen ist ein Gepäckraumtrennnetz integriert, das mit wenigen Handgriffen aufgespannt werden kann (je nach Ausführung).

Optima Plug-in-Hybrid

Zweite Neuheit in der Baureihe ist der Optima Plug-in-Hybrid (PHEV), die jetzt erstmals in Europa gezeigt wird. Das Modell ist der erste Kia mit Plug-in-Hybridantrieb und verfügt über eine höhere Batteriekapazität und eine größere elektrische Reichweite, als die bisherigen Hybridversionen der Limousine. Der Optima PHEV kommt im vierten Quartal 2016 in Europa in den Handel.

Zum Hybridsystem der Limousine gehören ein 68 PS/50 kW starker Elektromotor und eine Lithiumionen-Polymer-Batterie. Der Akku hat mit 9,8 Kilowattstunden eine deutlich höhere Kapazität als der des bisherigen Kia Optima Hybrid. Dadurch ist das Plug-in-Hybrid-Modell in der Lage, bis zu 120 Kilometer pro Stunde schnell, oder bis zu 54 Kilometer weit, rein elektrisch zu fahren. So hat die Kia-Limousine eine der größten elektrischen Reichweiten unter den Hybridfahrzeugen des D-Segments.

Als Verbrennungsmotor kommt ein 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer (GDI) zum Einsatz. Der Vierzylinder aus der „Nu“-Baureihe leistet 156 PS/115 kW und mobilisiert ein Drehmoment von 189 Newtonmetern (Nm). Die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor entwickelt eine maximale Systemleistung von 205/151 kW bei 6.000 Umdrehungen pro Minute und ein maximales Drehmoment von 375 Nm, das bereits bei 2.300 U/min zur Verfügung steht. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der Plug-in-Hybrid in 9,4 Sekunden. Die kombinierte CO2-Emission liegt nach der Rechenformel, die Plug-Ins bevorzugt, bei 37 Gramm pro Kilometer.

Für die Integration der Batterie wurde die Reserveradmulde und der Raum hinter den Rücksitzen genutzt, sodass immer noch ein Gepäckraumvolumen von 307 Liter zur Verfügung steht. Das Tankvolumen wurde um zehn Liter auf 55 Liter reduziert.

Ein Erkennungsmerkmal des Plug-Ins ist der aktive Kühlergrill, der zusammen mit weiteren Modifikationen des Außendesigns die Aerodynamik verbessert. Der Kühlergrill wird nur bei Bedarf geöffnet, ist er geschlossen, reduziert sich der Luftwiderstandsbeiwert auf 0,25 (Kia Optima: 0,27). Zur Reduzierung des Luftwiderstands tragen auch neu gestaltete Front- und Heckstoßfänger bei, durch die der Luftstrom effizienter um die Karosserie geleitet wird.

Crossover-Hybrid Niro

Mit dem Kia Niro kommt im dritten Quartal ein Crossover-Hybrid nach Europa. Der Antrieb setzt sich aus einem 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 105 PS/77 kW, einer Lithiumionen-Polymer-Batterie, einem 44 PS/32 kW starken Elektromotor und einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe (DCT) zusammen. Die Gesamtleistung liegt bei 141 PS/104 kW, das maximale Drehmoment bei 264 Nm, die Kohledioxidemissionen wahrscheinlich unter 89 Gramm pro Kilometer.

Der Kia Niro zählt mit seinem niedrigen Luftwiderstand (Luftwiderstandsbeiwert 0,29) zu den Besten unter seinen Hybrid-Wettbewerbern. Der lange Radstand (2,70 Meter), der zu entsprechend kurzen Überhängen vorn (870 mm) und hinten (785 mm) führt, ermöglicht ein großzügiges Platzangebot im Innenraum.

Der Niro verfügt über neueste Infotainment-Technologien. Im Zentrum des Armaturenbretts befindet sich der Touchscreen des Kartennavigationssystems (Größe: 7 oder 8 Zoll, je nach Ausführung und Markt), das unter anderem eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, digitalen Radioempfang (DAB/DAB+) und ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern beinhaltet. Darüber hinaus ist ein JBL Premium-Soundsystem mit 320 Watt Leistung, acht Lautsprechern und externer Endstufe vorhanden.

Wie alle neuen Kia-Modelle der jüngsten Zeit, bietet der Kia Niro mit seinem Navigationssystem zugleich den neuen Multimediadienst Kia Connected Services. Der Dienst wird vom Navigations-Spezialisten TomTom bereitgestellt und umfasst unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen, sowie Wetterberichte. In Europa steht dieser Dienst Käufern des Kia Niro sieben Jahre lang kostenfrei zur Verfügung. Für die Internetverbindung wird das Smartphone des Fahrers genutzt (Smartphone mit Datentarif erforderlich, um den Service zu aktivieren).

Als eines der ersten Kia-Modelle ist der Niro darüber hinaus mit dem Kommunikationssystem Android Auto™ ausgestattet, das für Smartphones mit Android-Betriebssystem (ab Version 5.0, Lollipop) konzipiert wurde und ab der Modelleinführung erhältlich ist.

In der Kia-Modellpalette nimmt der Niro auch von seinen Außenmaßen her einen eigenen Platz ein. Mit 4,36 Metern Länge, 1,80 Meter Breite und 1,54 Meter Höhe ist er kompakter als der Kia Sportage und größer als das Grundmodell des Kompaktwagens Kia cee’d.

Mehr Artikel zu den Modellen

Mehr Artikel zu den Themen