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Brisbane: Halbfinale
Sydney: Achtelfinale
Australian Open: Dritte Runde
Buenos Aires: Turniersieg
Rio de Janeiro: Halbfinale
Acapulco: Turniersieg
Indian Wells: Achtelfinale
Miami: Achtelfinale

 

So liest sich die beeindruckende Bilanz von Österreichs Tennis-Jungstar Dominic Thiem (22) im Jahr 2016 bisher. Stellt ihn das zufrieden? „Mit den letzten Wochen bin ich sehr, sehr zufrieden. Also der Saisonstart ist natürlich eigentlich noch um einiges besser verlaufen als ich erwartet hab“, so Dominic im Interview. Konkret sieht er auch sein Plansoll in Indian Wells und Miami mit den beiden Achtelfinal-Teilnahmen erfüllt, schließlich meinte es die Setzung alles andere als gut mit ihm: In Indian Wells wartete in der Runde der letzten 16 ein starker Jo-Wilfried Tsonga, der in dieser Form immer ein schwieriger Gegner ist. In der nächsten Runde wäre der Weltranglistenerste Novak Djokovic der Gegner gewesen.

Spitzen-Leistung gegen Djokovic

In Miami traf Dominic bereits im Achtelfinale auf den Serben. Nach einem heroischen Kampf, in dem er dem Djoker über weite Strecken mehr als nur Paroli bieten konnte, musste er sich mit 3:6 und 4:6 geschlagen geben – ein Ergebnis, das den Matchverlauf nicht wirklich widerspiegelt, hatte Dominic doch satte 15 Breakbälle. Es war dann auch die mangelhafte Chancenauswertung, die dem Lichtenwörther eine Sensation verwehrte.

Besonders bitter war der Breakball beim Stand von 3:5 aus der Sicht von Dominic: Djokovic geht vor ans Netz, spielt dabei aber Dominics starke Rückhand an. Dieser hat genug Zeit für einen gewaltigen Schlag die Linie entlang. Der Serbe hat keine Chance, auch nur in die Nähe des Balles zu kommen und geht, das Break akzeptierend, zu seinem Stuhl. Offensichtlich mehr aus Hoffnung denn sicherem Wissen fordert er eine Überprüfung des Balles mittels der Hawk-Eye-Technologie – und siehe da, der Ball war ganz knapp im Aus!

Dominic zu dieser Szene: „Ich vertraue dem Hawk-Eye 100%, obwohl in dem Match waren echt ein paar komische Entscheidungen, die ich nicht ganz so gesehen habe.“ Natürlich lässt sich an den Hawk-Eye-Entscheidungen nichts ändern und Dominic lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Genausowenig hadert er auch nicht mit der Auslosung der beiden 1000er Turniere: „Die Auslosung war natürlich zweimal ein bissl bitter, aber das gleich sich alles über’s Jahr gesehen aus.“

Dominic Thiem schildert seine Sicht auf den bisherigen Saisonverlauf und verrät, was er sich von den kommenden Turnieren erwartet.

Die Sandplatzsaison steht vor der Tür

Die nächsten Aufgaben warten bereits auf Dominic: Die Sandplatzsaison steht vor der Tür, es geht also auf Dominics Lieblingsbelag. Ist die Umstellung von Hardcourt auf Sand schwierig? „Die Umstellung von Hardcourt auf Sand ist sicher nicht leicht, aber ich hab es schon einmal gehabt in dem Jahr, also von Australien nach Buenos Aires und das wird sicher ein großer Vorteil sein.“ Los geht es für Dominic in Monte Carlo, wohin er mit dem Flugzeug gereist ist. Nach München wird er dann mit seinem neuen Kia Sorento fahren. Die Umstellung auf Sand gestaltete sich im ersten Spiel gegen Jan-Lennard Struff in der Tat schwierig: Erst nach umkämpften drei Sätzen ging Dominic als Sieger vom Platz. Wie er nach dem Spiel öffentlich machte, behinderte ihn eine Zyste zwischen den Zehen sehr, sodass er nur unter Schmerzen antreten konnte.

Welche Erwartungen stellt Dominic an die kommenden Turniere? „Von der Sandplatzsaison erwarte ich mir mehr als letztes Jahr“, so der Lichtenwörther. „Ich will so weitermachen wie die ersten drei Monate auf der Tour. Ich habe echt konstant gespielt, keine Partien verloren, die ich nicht verlieren sollte. Vielleicht schaffe ich auf Sand dann noch mehr Siege gegen höher gereihte Spieler.“ Dies wird auch notwendig sein, wenn Dominic bei den großen Turnieren ein Finale erreichen möchte, da bei diesen Turnieren fast immer ein höher gereihter Spieler aus dem Weg geräumt werden muss.

Dominic freut sich bereits auf die nächsten Wochen, da er sehr gerne auf Sand spielt: „French Open sind natürlich das Highlight. Erstens mal von der Sandplatzsaison und für mich eigentlich ein großes Highlight im ganzen Jahr, weil es auf meinem Lieblingsbelag ist. Mein Mindestziel ist auf jeden Fall, dass ich endlich wieder mal bei einem Grand Slam in die zweite Woche komme.“

Sein neuer Schläger passt Dominic so gut wie sein neuer Kia Sorento

Sehr wichtig für Dominic ist auch der neue Schläger. Erst als zweitem Profi nach Rafael Nadal wurde ihm die Ehre zu Teil, dass sein Ausrüster Babolat extra für ihn einen Schläger maßangefertigt hat. So konnte Dominic seinen Schläger genau so entwickeln und konstruieren lassen, wie es für ihn am besten passt.

„Mit meinem Schläger bin ich sehr, sehr zufrieden. Es waren nur die ersten Wochen, also schon vor eineinhalb Jahren jetzt, schwierig. So ein Schlägerwechsel ist immer eine heikle Sache“, so Dominic. Und weiter: „Babolat hat sich extrem bemüht, ich habe mich extrem bemüht, dass der Schläger bestens wird und so ist er dann auch geworden. Jetzt ist er perfekt auf mich zugeschneidert; perfekt wie das Auto.“

Dieses Auto ist Dominics neuer Kia Sorento, bei dem ihm die Farbe noch besser gefällt als bei seinem vorherigen Sorento. „Mit dem Sorento war ich immer schon zufrieden. Es ist mit dem Auto bissl wie mit dem Schläger: Sobald man sich daran gewöhnt hat, ist es einfach perfekt für einen selber und man will in nichts mehr anderes, in diesem Fall, einsteigen.“

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