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Für immer jung

Schon die Studie Kia Track’ster zeigte bereits 2012, wohin der koreanische Crossover gehen wird. Wie üblich wurde ein bisschen hier, ein bisschen da am endgültigen Design gefeilt und der neue Kia Soul geboren. Aber der stylische Grundstamm lässt sich trotzdem nicht verleugnen, das Designteam rund um Peter Schreyer hat es geschafft, damit wirklich ein Auto mit Seele auf die Räder zu stellen. Die Parallelen zur Studie sind sofort zu erkennen: Der trapezförmige große Lufteinlass in der Frontstoßstange und dazu die tiefsitzenden weit außenstehenden Zusatzscheinwerfer sind jene markanten Details, die nur geringfügig abgeändert wurden. Auch die markante Tigernase, sowie die neuen Scheinwerfer entsprechen eigentlich fast vollständig denen des Track’sters. Technisch hat man beim neuen Soul einen Entwicklungsschritt in Richtung verbesserter Fahrdynamik zusammen mit einem qualitativen Upgrade getan. Das Ergebnis: Die Karosserie des neuen Soul weist eine um fast dreißig Prozent höhere Verwindungssteifigkeit auf als die des Vorgängermodells. Darüber hinaus haben es die Kia-Techniker geschafft, die Breite der A-Säulen (die Säulen zwischen Windschutzscheibe und vorderen Seitenscheiben) aufgrund der erhöhten Festigkeit des Stahls um 20 Prozent zu verringern, was die Übersicht für den Fahrer nach halb rechts und links deutlich verbessert. Fesch ist er, spricht sowohl unsere wohlgeschätzte Jugend als auch die junggebliebene ältere Käuferschicht an, so wie es sein soll. Der Soul wirkt stämmig, steht sozusagen mit allen vier Rädern fest am Boden. Mitbewerber aus dem tschechischen oder deutschen Lager können sich nun wirklich warm anziehen!

Der in der zweiten Generation stehende Asiate bekam eine neue Plattform, die prinzipiell aus dem aktuellen cee’d stammt. Seine neue und stabilere Karosserie, genauso wie das überarbeitete Fahrwerk, gaben den Technikern die Möglichkeit, Komfort wie Dynamik im bewegten Auto maßgeblich zu verbessern und dadurch dem Seelenfänger ein besseres Fahrverhalten angedeihen zu lassen. Aufgrund der erneuerten Bodengruppe wurde mehr Platz im Innenraum frei, was wiederum mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Interieur ermöglichte. Vorne haben Fahrer und Beifahrer um 20 Zentimeter mehr Platz, doch auch hinten kann man als Erwachsener bequem sitzen. Das Armaturenbrett wurde kräftig überarbeitet, die beiden Hochtöner bauen sich wie Türme links und rechts auf. Zudem zeichnet sich das neu gestaltete Innenleben durch eine insgesamt höhere Materialqualität aus. Zu guter Letzt hat sogar das Gepäck im Kofferraum des neuen Kia noch mehr Platz. Wie schon beim Vorgänger ist entweder ein sechzehnhunderter Benziner, oder ein ebenso großer Selbstzünder erhältlich. Beide wurden vom Vorgänger übernommen, aber technisch überarbeitet. Der Benziner leistet jetzt 132 PS, der Diesel steht dem mit nominell angegebenen 128 Pferdchen um fast nichts nach. Für den Diesel kann auch ein Automatikgetriebe geordert werden. Laut Kia verbraucht der Selbstzünder im Durchschnitt fünf Liter. Im Angesicht des sicher nicht gerade optimalen cw-Wertes wirklich niedrig. Bei einer ersten Ausfahrt konnte eine deutliche Verbesserung des Beschleunigungsvermögens beim Dieselmotor festgestellt werden. Auch die gute Geräuschdämmung fiel positiv auf. Diese Veränderungen werden unter anderem dadurch erzielt, dass sich die neue Einzelradaufhängung vorne an einem Hilfsrahmen abstützt. Der Hilfsrahmen ist nun, anders als beim Vorgängermodell, in vier Buchsen gelagert. Dadurch werden Vibrationen und Geräusche wirksamer am Eindringen in den Innenraum gehindert.

Darüber hinaus erhöht die bessere Isolierung der Kabine den Fahrkomfort für die Insassen deutlich. Gegenüber dem Vorgängermodell konnte der Geräuschpegel im Innenraum um drei Dezibel gesenkt werden. Drei Dezibel klingen zwar am Papier nicht viel, aber die Verbesserungen sind merklich herauszuhören. An der Hinterachse verfügt der neue Crossover über längere, vertikal montierte Stoßdämpfer, die aufgrund des größeren Federweges einen deutlich höheren Fahrkomfort bieten. Eine steifere Karosserie und veränderte Radaufhängungen gaben den Kia-Technikern die Möglichkeit, sowohl Fahrdynamik als auch Komfort so zu verbessern, dass sich der Soul durch ein noch kultivierteres Fahrerlebnis auszeichnet. Der Asiate ist in drei Ausstattungsvarianten erhältlich, wobei schon die günstigste, Titan, keine nackte Basisversion ist. Diese besitzt bereits Goodies wie etwa elektrisch verstell-/beheizbare Außenspiegel, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, elektrische Fensterheber rundum, oder etwa ein elektronisches Stabilitätsprogramm. Ebenfalls bei der Grundausstattung enthalten ist ein RDS-Radio mit serienmäßigem iPod- und USB-Anschluss. Ein neuerlicher Seitenhieb zu den europäischen Mitbewerbern, die unter Basis noch etwas anderes verstehen! Die goldene Mitte stellt die Variante Silber dar, die zusätzlich noch mit einer automatischen Klimaanlage (ja, auch eine manuelle Klimaanlage ist bereits von Haus aus mit von der Partie!), LED-Tagfahrlicht, Lenkrad beziehungsweise Schaltknauf aus Leder, einer hinteren Einparkhilfe und einem Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer auftrumpfen kann. Ab der Variante „Gold“ tönt aus Lautsprechern der Marke Infinity die Musik heraus. Dazu gibt es LED Rückleuchten, ein beheizbares Lenkrad und sogar beheizbare Vollledersitze. Auch verdunkelte Seiten- und Heckscheiben, Xenon-Licht, sowie Achtzehnzöller mit 235-er Reifen gehören zum Goldstatus. Ein neues Design-Paket, das den SUV-Charakter des kompakten Neulings unterstreicht – durch Klavierlack-Optik an Stoßfängern, Seitenschwellern und Radläufen – wird ab Sommer als Zubehör verfügbar sein. Eine im Verlauf des Jahres stetig wachsende Zubehör-Palette für den Soul wird dem Besitzer ermöglichen, seine ganz eigene Version des charakteristischen Crossover-Modells zu gestalten. Neben den für den Hersteller typischen sieben Jahren Werksgarantie (oder 150.000 Kilometern) gewährt Kia Österreich eine auf sieben Jahre verlängerte Mobilitätsgarantie! Als weiteren 7-Jahre-Service bietet man seit März 2013 Käufern eines Kia-Neuwagens mit werksseitig fest installierter Navigation das 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update. Sowohl die Garantien als auch das Navigationskarten-Update sind an das Fahrzeug gebunden und somit auf einen neuen Besitzer übertragbar, was den Wiederverkaufswert steigert. Wer ein günstiges und stylisches, aber auch umfassend ausgestattetes Auto sucht, kann eigentlich am neuen Soul nicht vorbeigehen!

Dynamischer Look

Das neue Design des Kia Soul ist jetzt noch einzigartiger und frecher denn je. Mit unzähligen Individualisierungsmöglichkeiten wie dem zweifarbigen Dachkonzept, dem SUV-Pack oder auch einem individuellen Felgendesign wird Ihr Kia Soul einzigartig.

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