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Crossover mit Steckdose

Auf dem Genfer Autosalon (Publikumstage 9. bis 19. März) stellt Kia erstmals den Niro Plug-in Hybrid vor. Das Crossover-Modell mit Steckdosenanschluss ist eine neue Variante des Kia Niro, der im vergangenen Herbst eingeführt wurde und speziell auf Hybridantriebe zugeschnitten ist. Der Kia Niro Plug-in Hybrid kommt im zweiten Quartal 2017 in Österreich in den Handel und hat nach momentanem Entwicklungsstand eine kombinierte CO2-Emission von 30 Gramm pro Kilometer (nach NEFZ) und eine rein elektrische Reichweite von bis zu 55 Kilometern. Die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die für jeden Kia-Neuwagen in Europa gilt, schließt auch die Antriebsbatterie mit ein. Produziert wird der Niro Plug-in Hybrid für den europäischen Markt im Kia-Werk in Hwasung (Korea).

„Nach Schätzungen von Marktexperten wird der Absatz an Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen in Europa bis Ende 2023 auf über 600.000 Einheiten pro Jahr steigen. Zugleich wird dem Crossover-Segment ein weiteres Wachstum prognostiziert“, sagt Michael Cole, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe. „Es gibt daher eine immer stärkere Nachfrage nach Fahrzeugen, die die praktischen Qualitäten und das ‚coole’ Image eines kompakten Crossovers mit den extrem niedrigen Emissionen eines modernen Plug-in-Antriebs ver-binden. Der Kia Niro Plug-in Hybrid wird bei seiner Markteinführung als eines der ersten Modelle diese Kombination bieten.“

Neben dem Niro mit Plug-in-Antrieb stellt Kia in Genf auch eine neue Plug-in-Hybrid-Variante des Mittelklassekombis Kia Optima Sportswagon vor. Mit den beiden Newcomern baut der Hersteller sein Angebot an emissionsarmen Fahrzeugen aus und kommt damit seinem Ziel näher, bis 2020 die Kraftstoffeffizienz seiner weltweiten Modellpalette gegenüber 2014 um durchschnittlich 25 Prozent zu steigern.

Effizienz und Fahrspaß durch innovatives Parallelhybridsystem

Möglichkeit, kurze Fahrten und tägliches Pendeln emissionsfrei und mit geringen Betriebskosten zu absolvieren.

Das Herzstück des neuen Plug-in-Antriebs ist eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Polymer-Batterie, deren Kapazität mit 8,9 Kilowattstunden deutlich höher ist als die der Modellvariante ohne Steckdosenanschluss (1,56 kWh). Auch der Elektromotor ist mit 44,5 kW um rund 40 Prozent kraftvoller als beim Standardmodell (32 kW).

Neben den Komponenten des Elektroantriebs beinhaltet das moderne Parallelhybridsystem einen 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer (GDI) aus der „Kappa“-Baureihe, der 77 kW (105 PS) Leistung und 147 Nm Drehmoment mobilisiert. Das Gesamtsystem hat eine Leistung von 103,6 kW (141 PS) und ein maximales Drehmoment von 265 Nm. Der Kia Niro Plug-in Hybrid beschleunigt in 10,8 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer (0,7 Sekunden schneller als das Hybridmodell).

Auf die Vorderräder übertragen wird die Antriebskraft durch ein sechsstufiges Doppelkupplungsgetriebe (DCT), das eine schnellere Rückmeldung und mehr Fahrspaß bietet als die im Hybrid-Segment weit verbreiteten elektronisch gesteuerten stufenlosen Getriebe (e-CVT). Das DCT ist mit einem „Transmission-Mounted Electric Device“ (TMED) kombiniert und kann durch diesen ins Getriebegehäuse integrierten Elektromotor die volle Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor parallel übertragen, so dass nur minimale Energie-verluste auftreten. Das ist ein entscheidender Unterschied des TMED-Konzepts gegenüber dem Power-Split-System, das bei Hybridfahrzeugen mit stufenlosem Getriebe üblich ist. Das Power-Split-System nutzt einen Teil der Leistung des Verbrennungsmotors, um Strom für den elektrischen Antrieb zu erzeugen. Diese Umwandlung führt zu einem Energieverlust.

Moderne Assistenten gewährleisten optimalen Einsatz der Batterie

Damit sowohl beim rein elektrischen Fahren als auch im Hybridbetrieb die Batterie möglichst effizient genutzt wird, arbeiten im Kia Niro Plug-in Hybrid verschiedene moderne Technologien Hand in Hand. Das regenerative Brems-system wandelt beim Bremsen und auch beim Coasting (freies Rollen) kinetische Energie in elektrische um und lädt damit die Batterie auf. Und das neue „Eco DAS“-System (Eco-Driving Assistant System) weist den Fahrer darauf hin, wie er unter den jeweiligen Bedingungen effizienter fahren kann. Es umfasst zwei Assistenten, mit denen sich je nach Fahrsituation Energie sparen oder zurückgewinnen lässt: den Coasting-Assistenten und den vorausschauenden Energieeffizienz-Assistenten.

Der Coasting-Assistent (Coasting Guide Control, CGC) signalisiert dem Fahrer, wann er vor einer Kreuzung den Fuß vom Gas nehmen sollte, damit das Fahr-zeug ausrollen und dabei durch Rekuperation die Batterie aufladen kann. CGC arbeitet mit dem Navigationssystem zusammen und wird beim Festlegen eines Fahrziels automatisch aktiviert. In einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich gibt das System dem Fahrer dann durch ein Symbol in der Instrumenteneinheit und ein dezentes akustisches Signal die Coasting-Empfehlung.

Der Energieeffizienz-Assistent (Predictive Energy Control, PEC) nutzt neben der Navigation die Geschwindigkeitsregelanlage, um Steigungen oder Kurven in der Fahrstrecke zu antizipieren. Auf Basis dieser Informationen entscheidet das System, wo sich die Batterie am besten aufladen lässt und wo die gespeicherte Energie am sinnvollsten für den Antrieb genutzt wird. „Sieht“ das PEC zum Beispiel eine Steigung kommen, kann es vorher die elektrische Energie zurückhalten, um dann beim Anstieg den Verbrennungsmotor stärker zu unterstützen. Und falls die Batterie vollgeladen ist und eine Gefällestrecke absehbar ist, setzt das System davor verstärkt elektrische Energie ein, um anschließend die abschüssige Fahrbahn optimal zum Laden der Batterie nutzen zu können.

Praktische Crossover-Qualitäten und großzügiges Raumangebot

Da der Kia Niro von Beginn an speziell für den Einsatz von Hybridsystemen entwickelt wurde, hat sich die Integration des neuen Plug-in-Antriebs nur geringfügig auf das Raumangebot und die Variabilität ausgewirkt. Die Batterie befindet sich unter der Rücksitzbank und dem Boden des Gepäckraums, der ein Fassungsvermögen von 324 Liter hat. Dadurch ist der neue Kia praktischer als andere Plug-in-Hybridmodelle im C-Segment. Und da der Innenraum gegenüber dem Standardmodell nicht verändert wurde, bietet die Plug-in-Variante den Insassen die gleichen großzügigen Platzverhältnisse.

Das Ladekabel ist in einem speziellen Ablagefach im Gepäckraumboden griff-bereit verstaut. Und seine praktische Seite zeigt der Neuling auch, wenn es um größere Transportaufgaben geht: Wie der Kia Niro gehört die Plug-in-Variante zu den wenigen Fahrzeugen im Hybridsegment, die als Zugmaschine genutzt werden können (gebremst bis zu 1.300 Kilogramm).

Leder-Interieur, Hightech-Komfort und modernste Sicherheitsassistenten

Durch ein leicht modifiziertes Außen- und Innendesign hebt sich die Plug-in-Variante auch optisch vom Standardmodell ab. Zu den äußeren Erkennungsmerkmalen gehören eine neue Kühlergrill-Einfassung in satiniertem Chrom, Zierleisten in Chrom und Blaumetallic an Front- und Heckstoßfänger, ein „ECO plug-in“-Logo sowie spezielle, aerodynamisch gestaltete 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und LED-Scheinwerfer.

Das Interieur präsentiert sich mit einer Lederausstattung, die in zwei Varianten angeboten wird: einfarbig in Schwarz oder zweifarbig in einer Hellgrau-Schwarz-Kombination mit blauen Ziernähten. Hinzu kommen bei der zwei-farbigen Variante blaue Einfassungen der Lüftungsdüsen im Armaturenbrett. Eine neue Instrumenteneinheit mit 7-Zoll-TFT-Display liefert dem Fahrer alle wichtigen Informationen über das Antriebssystem (inklusive Ladezustandsanzeige der Batterie) und signalisiert ihm zudem, wie er möglichst energie-effizient fahren kann.

Für ein breites, vernetztes Infotainmentangebot sorgt die neueste Generation des Kia-Navigationssystems, auf dessen 8-Zoll-Touchscreen sich auch der Radius der aktuellen elektrischen Reichweite und nahe gelegene Ladestationen anzeigen lassen. Die Smartphone-Integration gewährleisten die Schnittstellen Android Auto™ und Apple CarPlay™. Und der Multimediadienst Kia Connected Services, den das Navigationssystem ebenfalls beinhaltet und der von TomTom bereitgestellt wird, bietet unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit, die Suche nach regionalen Informationen sowie Wetterberichte. Zu den weiteren Hightech-Komfortelementen gehören eine induktive Ladestation für Smartphones und ein JBL® Premium-Soundsystem, das mit der ClariFi™-Technologie zur Klangoptimierung für Konzertatmosphäre sorgt.

Wie der Kia Niro verfügt die Plug-in-Variante über ein breites Spektrum von aktiven Sicherheitstechnologien. So ist das elektronische Stabilitätsprogramm ESC standardmäßig unter anderem mit der Gegenlenkunterstützung VSM kombiniert, die für eine optimale Abstimmung von ESC und elektronisch unterstützter Servolenkung sorgt und damit die Stabilität beim Bremsen in Kurven erhöht. Zur Serienausstattung gehören darüber hinaus ein autonomer Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent und eine Müdigkeitserkennung. Optional sind eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, ein Spurwechsel-assistent mit Blind Spot Detection und ein Querverkehrwarner erhältlich.

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