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Wir vom KIA-Insider sind für unsere Leser ständig auf der Suche nach tollen Geschichten. Unlängst ereilte uns in der Redaktion ein Anruf, der uns staunen ließ. Nun, nach einigen Recherchen und einem Interviewtermin sind wir um eine Erfahrung und eine nette Bekanntschaft reicher. Wir wollen ihnen nun Frau Schurian aus dem sonnigen Kärnten und ihren Sportage der ersten Generation vorstellen.

Frau Schurian, zuerst vielen Dank für diesen Interviewtermin. Was uns natürlich brennend interessiert, wie man ein Auto so lange so gut erhält. Doch zuerst alles der Reihe nach, erzählen Sie uns von sich und ihrem Kia.

Mein Mann und ich standen Ende 1995 vor der Entscheidung, ein neues Gebrauchsauto zu kaufen. Es musste auf alle Fälle einen Allradantrieb haben. Außerdem wollten wir ein Auto, in dem wir höher sitzen, aber trotzdem bequem einsteigen konnten. Und da gabs nur den Sportage von Kia der uns restlos zufrieden stellte. Der Elsenbaumer (Kia-Händler in Gurk, Anm. d. Red.) machte uns auch ein gutes Angebot.

Gebrauchsauto? Was haben Sie beruflich getan oder tun es noch?

Wir haben eine umfangreiche Landwirtschaft mit viel Wald und hatten, bevor wir uns zur Ruhe setzten, auch eine Fremdenpension. Jetzt führt mein Sohn die Landwirtschaft und betreut als Tierarzt auch die Pferde, die nun bei uns eingestellt sind.

Pferde waren schon immer ein Thema bei Ihnen auf dem Hof…

Früher wurde die Arbeit im Wald und auf den Feldern mit den Pferden erledigt, Erst Anfang der Fünfziger Jahre hielt dann der Traktor auf unserem Hof Einzug, aber die Pferde haben wir nie aufgegeben.

Verwenden Sie den Kia auch als Arbeitsgerät?

Der Sportage hat zwar auch eine Anhängerkupplung, aber für die Arbeit im Wald haben wir ausschließlich unsere Traktoren verwendet. Früher fuhr mein Mann auch gelegentlich auf unsere Alm, oder hat den Kia für die Fahrt zur Jagd benutzt, aber heute nutze ich den Wagen nur zweimal die Woche um runter in die Stadt zum Einkaufen zu fahren und für meine Arztbesuche.

Das erklärt die Kilometerleistung von knapp 79.000 in 20 Jahren. Dem gepflegten Zustand nach wagen wir zu behaupten, dass ihr Sportage nicht oft eine Werkstatt sieht.

Heuer musste ich die Bremsen tauschen um wieder ein Pickerl zu bekommen. Vor ein paar Jahren benötigte ich eine neue Batterie und Scheibenwischerblätter. Aber sonst hat der Wagen bisher keine unvorhergesehene Kosten verursacht. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wagen und fühle mich richtig wohl dabei, wenn ich ihn fahre.

Was für ein Geheimnis gibt es noch für den tadellosen Zustand ihres Sportage?

Es bereitet mir viel Freude mein Auto selbst zu reinigen. So wasche ich nach jeder Fahrt im Regenwetter den Wagen und mein Sohn poliert den Kia zweimal im Jahr und kümmert sich im Herbst um den Unterbodenschutz. Außerdem achte ich sehr, wohin ich meinen Kia stelle. Leider sind die Parkplätze heutzutage recht eng und die Leute passen oft nicht auf. Dann muss ich mich sehr über die kommentarlos verursachten Dellen in den Türen ärgern.

Würden Sie ihren KIA gegen einen aktuellen Sportage auswechseln wollen?

Nein, meinen Wagen würde ich nicht hergeben wollen. Den wird einmal mein Enkel bekommen.

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